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Im Namen des Gesetzes

Im Namen des Gesetzes
Doppelt hält besser
15.04.2024 |  Mo. 06:30 Uhr
Start: 06:30 Uhr
Ende: 07:20 Uhr
Länge: 50 Minuten
Inhalt:
Doppelt hält besser
Der wohlhabende Briefmarkenhändler Werner Kaltenbach wird von seiner Frau Verena tot aufgefunden. Der geöffnete Safe und die betäubten Wachhunde im Garten lassen darauf schließen, dass Kaltenbach einen Einbrecher überraschte, der ihn daraufhin erstach. Tatwaffe war vermutlich der verschwundene Brieföffner einer Schreibtischgarnitur. Über einen Jungen aus der Nachbarschaft, der in der Tatnacht zufällig ein verdächtiges Auto gefilmt hat, kommen die Ermittler auf die Spur des vorbestraften Einbrechers Horst Wohlert. Bei der Vernehmung gibt Wohlert schließlich den Einbruch zu, aber mit dem Mord will er nichts zu tun haben. Als sich zudem herausstellt, dass Wohlert Linkshänder ist und Dr. Duhler bestätigt, dass die tödlichen Stiche wahrscheinlich von einem Rechtshänder geführt wurden, befragen die Beamten Gerhard Korf, in dessen Auftrag Wohlert den Einbruch begangen haben will. Korf leugnet zunächst, aber als die gestohlenen Briefmarken bei ihm gefunden werden, gibt er zu, im Auftrag von Verena Kaltenbach den Einbruch vermittelt zu haben. Für den Zeitpunkt des Mordes hat er ein Alibi. Der Mord kann also nur von der Ehefrau oder dem Sohn des Toten, der zur Tatzeit angeblich auf einer Party war, begangen worden sein. Für eine gemeinsame Tat der beiden gibt es nicht den geringsten Hinweis. Oberstaatsanwalt Lotze entscheidet sich schließlich dafür, die Ehefrau anzuklagen. Im Prozess zeigt sich jedoch, dass die Verteidigerin von Verena Kaltenbach die Anklage Punkt um Punkt zu entkräften vermag. Als sie Viktor Kaltenbach schließlich nachweisen kann, dass dieser kurz nach der Tat hohe Spielschulden zurückzahlte und die Herkunft des Geldes nicht erklären kann, platzt der Prozess, und Verena wird freigesprochen. Wenig später erzählt der nun inhaftierte Viktor Kaltenbach Staatsanwältin Glaser, dass er am Tag nach der Tat zu ungewöhnlicher Zeit im Keller des Hauses Geräusche gehört haben will. Bei der Durchsuchung des Kellers wird die Tatwaffe gefunden. Auf dem blutbefleckten Brieföffner entdeckt die Spurensicherung die Fingerabdrücke Verena Kaltenbachs. Da niemand wegen des gleichen Verbrechens zweimal vor Gericht gestellt werden darf, ist Verena Kaltenbachs Freispruch gültig. Daran ändert auch der nun gefundene Beweis nichts. Oberstaatsanwalt Lotze fürchtet, von den Kaltenbachs hereingelegt worden zu sein. Davon ausgehend, dass jeder der beiden den anderen in der Hand haben muss, kommt er zu dem Schluss, dass es einen zweiten Beweis geben muss, einen der die Schuld Viktors belegt und sich im Besitz von Verena befindet. Er behält Recht: Bei einer erneuten Hausdurchsuchung finden die Beamten einen zweiten blutbeschmierten Brieföffner mit Viktors Fingerabdrücken...