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Jonestown

Jonestown: Massenselbstmord einer Sekte

Ein Bild des Grauens bietet sich US-Soldaten im November 1978 in dem abgelegenen Dorf „Jonestown“: Mehr als 900 Mitglieder der US-Sekte „Peoples Temple“ haben auf Befehl ihres Anführers Jim Jones kollektiven Selbstmord begangen. Doch wie gelang es dem Prediger so viele Menschen in seine Abhängigkeit und sogar bis in den Tod zu führen? Die vierteilige, von Leonardo DiCaprio koproduzierte Doku-Serie zeichnet die tragische Geschichte der Sekte nach!

Das Jonestown-Massaker

In den USA gehen unter den Angehörigen der Sektenmitgliedern bald die Gerüchte um, dass diese gegen ihren Willen in Jonestown leben. Sie wenden sich in ihrer Sorge an den US-Kongressabgeordneten Leo Joseph Ryan. Dieser beschließt kurz darauf nach Jonestown zu reisen, um der Sache persönlich auf den Grund zu gehen. Als er am 17. November 1978 in Begleitung eines Kamerateams in Guyana eintrifft, erwarten ihn dort zunächst feiernde und glückliche Menschen. Fluchtbereite Sektenmitglieder machen dem US-Politiker durch heimlich zugesteckte Zettel jedoch klar, dass der freundliche Empfang im Dorf nur Schein ist. Als der Politiker mit einigen der Sektenmitgliedern einen Tag später abreisen will, mündet der 18. November 1978 in einer unvorstellbaren Tragödie – die mehr als 900 Menschen das Leben kostet.

Die vierteilige Doku-Serie „Jonestown - Masssenselbstmord einer Sekte“ erzählt in seltenen Bild- und Tonaufnahmen vom Aufstieg und tiefen Fall der US-Sekte „Peoples Temple“ und ihrem Anführer Jim Jones. Gespräche mit Überlebenden, Zeitzeugen und Angehörigen zeichnen dabei ein facettenreiches Porträt des radikalen US-Sektenführers, das auch heute noch – mehr als 40 Jahre nach dem schockierenden Massensuizid – als lehrreiche und aktuelle Warnung vor falschen Heilsbringern, Fundamentalismus und Extremismus dienen kann.

Hintergrund Jim Jones

Jonestown

James Warren „Jim“ Jones ist 1931 in Crete, Indiana, geboren. Er war ein US-amerikanischer Prediger und Gründer der US-Sekte „Peoples Temple“. Jim Jones kam schon früh mit dem fundamentalistischem Glauben der „Kirche des Nazareners“ in Berührung. 1950 zogen Jones und seine Frau Marceline Baldwin nach Indianapolis, wo der 19-Jährige ungeweiht und ohne richtige Ausbildung eine Pfarrstelle in einer methodistischen Gemeinde übernahm. Dort vertrat Jones liberale Bürgerrechte und engagierte sich aktiv für die Rassenintegration. Als Konservative mit Anfeindungen reagierten, gründete Jones 1955 die Sekte „Wings of Deliverance“, die wenig später in „Peoples Temple“ umbenannt wurde. Jones’ anfangs liberale Predigten radikalisierten sich danach zunehmend – er erschuf bald einen christlichen Erlösungsglauben, den er mit sozialistischen Ideen verband. Nach offener Kritik, Drogengerüchten und sexuellen Vorwürfen, floh Jim Jones mit mehr als 1000 Sektenmitgliedern 1974 aus den USA nach Guyana, die er wenige Jahre später in den Massensuizid trieb.

Daten und Fakten

Produktionsland USA
Produktionsjahr 2018
Regie Shan Nicholson und Richard Lopez
Originaltitel Jonestown: Terror in the Jungle
Laufzeit 4 Folgen à 40 Minuten

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