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Death Row Stories
So.
18.11. · 19:30
  —  Der Fall Nathan Dunlap  (Staffel 1, Episode 8)
So.
18.11. · 21:50
  —  Der Fall Ruben Cantu  (Staffel 2, Episode 1)
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19.11. · 14:50
  —  Der Fall Ruben Cantu  (Staffel 2, Episode 1)
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25.11. · 19:30
  —  Der Fall Ruben Cantu  (Staffel 2, Episode 1)
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Mo.
26.11. · 15:00
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30.11. · 09:30
  —  Der Fall Kevin Cooper  (Staffel 2, Episode 2)
So.
02.12. · 21:50
  —  Der Fall Seth Penalver  (Staffel 2, Episode 3)

Death Row Stories: Geschichten aus dem Todestrakt

Darf der Staat über Leben und Tod entscheiden?
Die Oscar-Preisträger Robert Redford und Alex Gibney stellen in der Doku-Reihe „Death Row Stories“ die Todesstrafe in den USA auf packende Art und Weise infrage. Jede der spannenden Episoden schildert einen wahren Kriminalfall, der eindringlich beweist, dass diese Form der ultimativen Strafe fatale Konsequenzen in sich birgt – und die Gerechtigkeit und Wahrheit es im Rechtsalltag oft schwer haben zu obsiegen. „Death Row Stories“ erzählt von Verwechslungen, böswilligen Manipulationen und erschütternden Justizskandalen, die dramatische Folgen haben und stellt die Frage, ob der Staat über Leben und Tod entscheiden darf.

Auge um Auge, Zahn um Zahn? Die Frage, ob Staaten schwere Verbrechen mit der Hinrichtung des Straftäters bestrafen dürfen, spaltet die Gemüter. Heute ist die Todesstrafe ethisch, strafrechtlich und praktisch umstritten und gilt vielfach als unvereinbar mit den Menschenrechten. Viele Nichtregierungsorganisationen setzen sich deshalb für ihre weltweite Abschaffung ein. Einige Länder, darunter auch die USA, beharren jedoch auf das Recht, Todesurteile auszusprechen. Doch kann eine derartige Strafe tatsächlich eine gerechte Sühne sein? Ist es human, Verurteilte dreißig Jahre lang im Todestrakt auf die Vollstreckung warten zu lassen?

Die US-Polizei, die Staatsanwälte, die Richter und Verteidiger sind zumal nicht unfehlbar. Oftmals drängt auch eine aufgebrachte Öffentlichkeit darauf, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Viele US-Politiker und auch Teile des Justizapparats sind durchaus gewillt, den Bürgern rasche Urteile zu präsentieren und somit ihre Durchsetzungsfähigkeit zu beweisen. Doch was passiert, wenn Unschuldige zum Tode verurteilt werden? Wenn die ethnische Zugehörigkeit, die Herkunft oder das Einkommen und nicht die tatsächliche Täterschaft im Vordergrund der Ermittlungen stehen? Oder Beweise manipuliert, Aussagen erpresst oder gefälscht werden?

Die beiden Oscar-Preisträger Robert Redford („Eine ganz normale Familie“) und Alex Gibney („Taxi zur Hölle“) stellen diese und weitere Fragen an die Todesstrafe in der von ihnen produzierten Doku-Reihe „Death Row Stories“. Jede der eindringlichen Episoden beschäftigt sich mit einem wahren Kriminalfall, der auf erschütternde Art und Weise nicht nur viele Schwächen und Ungerechtigkeiten des US-Justizsystems offenlegt, sondern zudem auch aufzeigt, wie kompliziert die Wahrheitsfindung in einigen Fällen ist und wie mühsam der juristische Kampf um Gerechtigkeit sein kann.

„Diese Doku-Reihe zeigt krasse Beispiele für das Ringen zwischen den Mächtigen und den Machtlosen. Der Einsatz – Leben oder Tod – könnte dabei nicht größer sein“, erklärt Produzent Alex Gibney selbst, während sein Kollege Robert Redford hinzufügt: „In dieser Reihe geht es um die Suche nach Gerechtigkeit und Wahrheit. Ich bin froh, dass wir diese wichtigen Geschichten erzählen und auf sie aufmerksam machen können.“

Auch die sozial engagierte Schauspielerin Susan Sarandon, die für ihre Rolle in dem im Todestrakt spielenden Drama „Dead Man Walking“ 1996 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, konnte für diese bewegende und aufwendig produzierte Doku-Reihe als Erzählerin gewonnen werden. „Death Row Stories“ hinterfragt die Todesstrafe auf packende Art und Weise und erzählt dabei von unglaublichen Justizskandalen, tragischen Verwechslungen, böswilligen Manipulationen und der Hoffnung, die viele Beteiligte antreibt, die diese ultimative Strafe abschaffen wollen. 

Fakten und Infos

ROBERT REDFORD
Der 1936 geborene Robert Redford gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielern aller Zeiten. Filmklassiker wie „Die Unbestechlichen“, „Die drei Tage des Condor“ oder „Jenseits von Afrika“ haben den zweifachen Oscar-Preisträger unsterblich gemacht. Redford ist seit Jahrzehnten auch als Regisseur, Produzent und Geschäftsmann tätig und engagiert sich im sozialen, politischen und ökologischen Bereich. Er gilt als Förderer des unabhängigen US-Films und organisiert seit 1981 das prestigeträchtige „Sundance Film Festival“. Das US-Magazin „Time“ zählte ihn 2014 zu den „100 einflussreichsten Personen der Welt“.

ALEX GIBNEY
Der 62-jährige Regisseur und Produzent Alex Gibney wurde 2010 vom US-Magazin „Esquire“ zu „den wichtigsten Dokumentarfilmern der Gegenwart“ gezählt. Bekannt wurde er durch Filme wie „Enron – The Smartest Guys in the Room“  oder „Taxi zur Hölle“. Für letzteren gewann Gibney 2008 den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Kritische, kontroverse und politische Themen sind ein Markenzeichen dieses Filmemachers.

SUSAN SARANDON
„Die Hexen von Eastwick“, „Thelma & Louise“ oder  „Lorenzos Öl“ – die vielfach preisgekrönte 69-jährige Film- und Theaterschauspielerin Susan Sarandon engagiert sich neben der Schauspielerei seit Jahrzehnten sozial und setzt sich aktiv gegen Rassismus, für die Abschaffung der Todesstrafe und die stärkere Akzeptanz von Schwulen, Lesben und Transgender ein. Für ihr Filmporträt einer Ordensschwester, die Kontakt zu einem zum Tode verurteilten Häftling aufnimmt, wurde sie für das auf wahren Begebenheiten basierende Filmdrama „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“ im Jahr 1996 mit einem Oscar ausgezeichnet.     

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