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Lizzie Borden nahm 'ne Axt

Ein Fall, der einst ganz Nordamerika in Aufruhr versetze: Im Jahr 1892 wurde Lizzie Borden verdächtigt, ihren Vater und ihre Stiefmutter auf brutalste Weise ermordet zu haben. Trotz erdrückender Beweislast wurde die damals 32-Jährige freigesprochen.

Auch über 100 Jahre später ist noch unklar, was sich damals tatsächlich ereignet hat. Der grausame und bis heute ungelöste Mord an Andrew und Abby Borden ging als einer der rätselhaftesten Fälle in die Kriminalgeschichte ein. RTL Crime bringt das ewige Mysterium nun erstmals als Serie in Deutschlands Wohnzimmer und präsentiert damit ein blutiges TV-Spektakel, das nervenstarke Zuschauer sucht. In der Hauptrolle als vermeintliche Killerin: Hollywood-Star Christina Ricci. Ausgangspunkt der achtteiligen Miniserie ist der Freispruch Lizzie Bordens und ihr Leben nach der aufsehenerregenden Gerichtsverhandlung. 

Während sich die Serie 'Lizzie Borden - Kills!' vor allem mit der Zeit nach dem Prozess beschäftigt, thematisiert der Film die Zeit davor, einschließlich der spektakulären Gerichtsverhandlung.


Ihr wollt wissen, wie es mit Lizzie weitergeht? Am 19. Mai startet die Serie "Lizzie Borden - Kills!" bei RTL Crime!

Fakten und Infos

Der Fall um Lizzie Borden und der vermeintliche Mord an ihren Eltern ist bis heute ein ungeklärtes Mysterium. Als sie zwei Jahre alt war, starb die leibliche Mutter und ihre große Schwester Emma kümmerte sich fortan um das kleine Mädchen. Ihr Vater Andrew heiratete einige Zeit später eine neue Frau, Abby Durfee Grey. Trotz Wohlstand lebte die Familie ein eher zurückhaltendes Leben, etwas, das Lizzie sehr störte. Sie wollte vielmehr zu den Schönen & Reichen gehören. Stattdessen verbot der Vater ihr den Umgang mit anderen Menschen, sie sollte sich ausschließlich für die Kirche engagieren. Eine Tatsache, die Lizzie gar nicht gefiel und dafür sorgte, dass sie großen Unmut gegen ihren eigenen Vater hegte. 

Am 4. August 1892 geschah schließlich der brutale Mord, der als einer der mysteriösesten ungeklärten Fälle in die Kriminalgeschichte einging. Der Erzählung nach wurde Abby Borden bäuchlings auf dem Boden liegend gefunden. Berichten zufolge soll ihr Körper 18 Verletzungen am Rücken aufgewiesen haben – die als Mordwaffe auf einen axtähnlichen Gegenstand hin deuten. Die Leiche ihres Vaters wurde im Erdgeschoss gefunden und man vermutet, dass er während seines Mittagsschlafes umgebracht wurde. Aufgrund ähnlicher Verletzungen geht man auch bei ihm davon aus, dass er mit einem axtähnlichen Gegenstand umgebracht wurde. Später stellte man anhand der Menge des bereits geronnenen Blutes fest, dass er etwa zwei Stunden nach seiner Frau umgebracht wurde. Einzig Lizzie und das Hausmädchen Bridget Sullivan befanden sich zum Tatzeitpunkt im Haus. Dieses gab bei der späteren Befragung an, während der Morde geschlafen zu haben. Im Gegensatz zu ihr, hatte Lizzie ein Motiv, ihre Angaben bei der Polizei waren widersprüchlich und eines ihrer Alibis konnte widerlegt werden: Sie gab an, während des Mordes an ihrem Vater in der Scheune gewesen zu sein. Jedoch stellten die Beamten in der Scheune fest, dass diese erheblichen Staub aufwies und so beim Betreten eindeutig Abdrücke entständen wären. Davon fehlte jedoch jede Spur.

Als man das Beil fand, das ganz offensichtlich als Tatwaffe diente, stellte man fest, das jemand versucht hatte, es mit weißer Asche zu säubern. Darüber hinaus ist Lizzie dabei beobachtet worden, wie sie ein stark verschmutztes Kleid verbrannte.

Lizzie Borden wurde schließlich wegen zweifachen Mordes verhaftet. Nach über einer Stunde Beratung gelangten die Geschworenen vor Gericht zu der Entscheidung, die Angeklagte in beiden Punkten freizusprechen.

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